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Sport


Sport dient der ganzheitlichen Entwicklung der Pers√∂nlichkeit. Er f√∂rdert generations√ľbergreifende Gemeinschaftserlebnisse. Seine gesundheitsf√∂rdernde Wirkung ist unbestritten. Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge ist der Sport deshalb zwingend mit √∂ffentlichen Mitteln zu unterst√ľtzen.

Breiten- und Leistungssport m√ľssen in einem angemessenen Verh√§ltnis gef√∂rdert werden. Dabei bildet die Vereinsarbeit im Breitensport – wichtige St√ľtzen sind hier die √úbungsleiter und Trainer – zugleich eine Grundlage f√ľr den Leistungssport. Der Leistungssport in Halle erf√ľllt eine Vorbild-, Image- und Identifikationsfunktion. Zunehmend an Bedeutung gewinnt in unserer Stadt der Gesundheits-, Behinderten- und Rehabilitationssport. Sport soll vorrangig in Vereinen gef√∂rdert werden. Diese sollten die gesamte Familie im Blick haben.

Wichtige Partner f√ľr die Stadt Halle (Saale) sind die im Stadtsportbund zusammengeschlossenen Sportvereine sowie der Landessportbund. Private Unternehmen und Vereine erhalten die M√∂glichkeit, st√§dtische Sportst√§tten zu √ľbernehmen.

Ziel der Stadt muss es sein, B√ľrgern eine optimale Sportst√§tteninfrastruktur und den Sportvereinen Entwicklungspotenzial zu bieten. F√ľr die Sportst√§ttenbauf√∂rderung der Vereinssportst√§tten und die Projektf√∂rderung sind die Priorit√§ten des st√§dtischen Sportprogramms zu beachten; das Programm muss zwingend fertiggestellt werden. Ein Vergabeverfahren, das die Nutzung st√§dtischer Sportst√§tten von der H√∂he der von den Vereinen gezahlten Nutzungsgeb√ľhren abh√§ngig macht, ist nicht gerechtfertigt.

Eine Ausgliederung von einzelnen Sportbereichen in private st√§dtische Gesellschaften kommt nur dann in Betracht, wenn diese Gesellschaften nach den Vorschriften der Gemeindeordnung zul√§ssig sind, eine stetige Entlastung des st√§dtischen Haushaltes eintritt und sich Vorteile f√ľr den B√ľrger ergeben. Ob bisherige Ausgliederungen diese Anforderungen erf√ľllen, werden die gegenw√§rtigen Pr√ľfungen der Aufsichtsbeh√∂rden zeigen.

Die begrenzte finanzielle Leistungsf√§higkeit der Stadt Halle (Saale) und sich stetig ver√§ndernde Freizeitgewohnheiten bed√ľrfen langfristig neuer Strategien im organisierten Sport: Um k√ľnftig finanzielle Planungssicherheit zu erreichen, m√ľssen sich Sportvereine und -verb√§nde sowie die st√§dtische Sportverwaltung organisatorisch und wirtschaftlich ver√§ndern. Das von mir als Sportdezernent federf√ľhrend, gemeinsam mit den Verb√§nden entwickelte Sportprogramm kann Grundlage einer offenen Diskussion sein, die ich mit den B√ľrgern unserer Stadt f√ľhren und wissenschaftlich durch die Universit√§t begleiten lassen m√∂chte. Die st√§dtische Sportverwaltung kann in Form eines Eigenbetriebes, einer Anstalt des √∂ffentlichen Rechts oder einer GmbH gef√ľhrt werden. Eine st√§rkere Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft und den st√§dtischen Unternehmen muss zudem angestrebt werden.

 

Als Oberb√ľrgermeister werde ich:

die st√§dtischen Sportst√§tten kostenfrei f√ľr gemeinn√ľtzige Vereine bereitstellen, gem√§√ü der Sportst√§tteneinrichtungs-Verordnung des Landes; die unentgeltliche Nutzung von Schulsportst√§tten soll auch an unterrichtsfreien Tagen erfolgen;

den Haushaltsansatz f√ľr die Sportf√∂rderung von derzeit einer Million Euro erh√∂hen, entsprechend den Einsparungen durch Effektivierung der Leistungen im Sozialbereich. Ein Beschluss des Stadtrates ist dazu erforderlich;

die Beratung √ľber das Sportprogramm im Sportausschuss unverz√ľglich wieder aufnehmen; dabei sind alle Alternativen einer effektiven Sportverwaltung zu √ľberpr√ľfen;

den Sportvereinen in 5-Jahres-Verträgen finanzielle Planungssicherheit verschaffen, wenn sie städtische Sporteinrichtungen zur vorrangigen eigenen Nutzung gepachtet haben (sog. Pachtvereine);

ausgewählte Schwerpunkt-Sportarten besonders fördern, in enger Abstimmung mit dem Landessportbund. Ein Beschluss des Stadtrates ist erforderlich;

das Sponsoring der städtischen Unternehmen transparent darstellen und mit klaren Regeln versehen;

den Vereinen den „Vereinsbeitrag f√ľr die Familien“ erstatten, die Transferleistungen nach dem SGB II erhalten; dazu ist eine √Ąnderung der „Sport-F√∂rdermittelrichtlinie“ mit Beschluss des Stadtrates erforderlich;

jene Vereine besonders f√∂rdern, die Kooperationsvereinbarungen mit Kindertagesst√§tten, Schulen und Tr√§gern der Freien Wohlfahrtspflege abschlie√üen; dazu ist eine √Ąnderung der „Sport-F√∂rdermittelrichtlinie“ mit Beschluss des Stadtrates erforderlich;

ein Sportmarketing- und Betreiberkonzept f√ľr die Sportkomplexe ‚ÄěRobert-Koch-Stra√üe‚Äú, ‚ÄěBrandberge‚Äú und ‚ÄěHalle-Neustadt‚Äú entwickeln, unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Sportkonzepte der Vereine;

jene Vereine besonders unterst√ľtzen, die das Modell der Sport-Genossenschaften einf√ľhren wollen;

den Gesundheits-, Behinderten- und Rehabilitationssport in nutzbaren Sportstätten fördern;

finanzielle Mittel f√ľr den Bau einer Ballsporthalle au√üerhalb des st√§dtischen Haushaltes einwerben;

die Wassersportzentren am Osendorfer See und am Hufeisensee unterst√ľtzen;

nationale und internationale Sportereignisse fördern;

die Sportschulen bei der Auslastung und Vermittlung der Kapazit√§ten unterst√ľtzen.