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Gasometer und Holzplatz als Plattform fĂŒr Alternativkultur in Halle ∗


Das Gasometer am Holzplatz in Halle hat in den vergangenen Jahren immer wieder inspiriert: Architekten, Schauspieler, Musiker. „KommNACHHALLe“ hieß ein Projekt, das die Landesinitiative Architektur und Baukultur in Sachsen-Anhalt im Jahr 2006 in der und um die Industrie-Ruine umsetzte. Ziel war es, das Gasometer durch FlĂ€chen- und Lichtgestaltung sowie Klang zu inszenieren und zugleich auf sein großes Potenzial hinzuweisen. Außerdem erarbeiteten die Landschaftsarchitekten des Projektes eine Machbarkeitsstudie fĂŒr eine Nutzung durch das „Theater der Welt 2008“ in Halle.

 


Unter dem Motto „Komm! Ins Offene“ wurde das Gasometer 2008 zu einer von 18 SpielstĂ€tten des internationalen Theaterfestivals „Theater der Welt“ hergerichtet. Die Stadt Halle (Saale) hatte sich zuvor fĂŒr das Projekt ausgesprochen und einem Antrag zur Umnutzung als temporĂ€re offene SpielstĂ€tte zugestimmt.

Nur ein Jahr spĂ€ter entwickelten Studenten der Kunsthochschule Burg Giebichenstein im Studiengang Innenarchitektur neue Sitzgelegenheiten speziell fĂŒr das Gasometer. Ihre „Sitz und Setzlinge“ sollen das GebĂ€ude „fit fĂŒr Veranstaltungen“ machen. Altlasten im Boden der 1972 stillgelegten stĂ€dtischen Gasanstalt verhinderten jedoch den Praxistest.

Mit seiner „FĂȘte de la Musique“ war der Postkult e.V. im Juni 2011 im Gasometer zu Gast (Foto). Die Abschlusskonzerte in dem Rundbau begeisterten nicht nur junges Publikum.

Das Areal rund um den Gasometer am Holzplatz verlangt ein kreatives Nutzungskonzept. Das haben Firmen und Vereine nun vorgelegt. Um es weiter entwickeln zu können, mĂŒssen Zahlen und Fakten auf den Tisch. Das Areal ist idealer Ort fĂŒr weitere Veranstaltungen … ein Projekt, fĂŒr das ich mich seit Juni 2011 intensiv einsetze und kĂŒnftig als OberbĂŒrgermeister umsetzen werde.

Hintergrund:

BILD-Zeitung 21.02.2012: Vereine in der Hafenstraße bald obdachlos