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Neue VorwĂŒrfe zum Stadion-Bau ∗


Auch in seinem nunmehr offiziell bestĂ€tigten PrĂŒfbericht hat der Landesrechnungshof laut Medienberichten den Bau des „Erdgas Sportparks“ in Halle fĂŒr rechtswidrig erklĂ€rt. Nach dem vorlĂ€ufigen PrĂŒfbericht im Februar 2012 werden nun auch in der vom Rechnungshof-PrĂ€sidenten bestĂ€tigten Fassung schwere VorwĂŒrfe erhoben: Demzufolge stellt der 17,5 Millionen Euro teure Stadion-Bau keine öffentliche und damit durch die Stadt zu finanzierende Aufgabe dar. Die Vergabeentscheidung sei den PrĂŒfern zufolge nicht mit geltendem Recht vereinbar, die Gesamtfinanzierung nur unzureichend geprĂŒft, finanzielle Belastungen nicht korrekt dargestellt.

 


Lassen sich die VorwĂŒrfe nicht entkrĂ€ften, drohen der Stadt Halle nicht nur Schadensersatzleistungen und RĂŒckzahlungsforderungen in Millionenhöhe, sondern auch ein immenser GlaubwĂŒrdigkeitsverlust. DarĂŒber hinaus haben viele Hallenser – auch ich – lange fĂŒr den Stadion-Bau gekĂ€mpft – immer vorausgesetzt, dass dieser mit legalen Mitteln realisiert wird. Um die Stadt vor einem schweren Imageschaden zu bewahren, mĂŒssen die VorwĂŒrfe schnellstmöglich aufgearbeitet werden. Eine vorbehaltlose Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde und dem Stadtrat ist dringend erforderlich.

 


Wiegands Woche: Badelatschen im Fan-Block ∗

 

Noch 8 Wochen bis zur Wahl:

Im Bio-Zentrum auf dem weinberg campus in Halle diskutierte der Jurist Klaus-Dieter Schleier am Dienstag, 8. Mai 2012, mit den OB-Kandidaten ĂŒber Wissenschaft und Wirtschaft. Dr. Bernd Wiegand betonte in dieser GesprĂ€chsrunde, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen Impulsgeber fĂŒr die Wirtschaft werden sollen mit dem Ziel, durch und ĂŒber AusgrĂŒndungen neue ArbeitsplĂ€tze zu schaffen. „Kreative Ideen wiederum bestĂ€rken Wissenschaft und Wirtschaft und mĂŒssen gefördert werden“, machte er vor den Mitgliedern des weinberg campus e.V. deutlich.

 

 

Zur öffentlichen Mitgliederversammlung des Vereins “Fußball ohne Gewalt”  (FoG) war am Mittwoch, 9. Mai 2012, “HFC-Fanszene e.V.”-Vorstand Carsten Böhme zu Gast. In der Fußball-Kneipe “Zum Elfmeter” stellte er das gemeinsam mit dem Halleschen Fußballclub initiierte Anhörungsgremium vor. Dieses ermöglicht es Betroffenen, sich kĂŒnftig vor Erteilung eines Stadionverbotes auch innerhalb einer mĂŒndlichen Anhörung zu den erhobenen VorwĂŒrfen zu Ă€ußern. Die FoG-Mitglieder befĂŒrworteten den Vorstoß und sagten den Vertretern der Fanszene ihre UnterstĂŒtzung zu. Das Anhörungsgremium besteht derzeit aus Vertretern des Fanszene-Vorstandes und Mitarbeitern des stĂ€dtischen Fanprojektes.

Haben Sie den Hit „Billie Jean“ von Michael Jackson schon einmal in der Solo-Fingerstyle-Version gehört? FĂŒr das Publikum, das am Donnerstag, 10. Mai 2012, im CafĂ© Brohmers den Gitarren-Meister und Jazz-Komponisten Adam Rafferty kennen lernen durfte, war es jedenfalls eine Premiere. Der New Yorker spielt auf der Gitarre gleichzeitig Basslinie, Melodie und Begleitung und ist obendrein eine „Human Beatbox“. Diese Form Musik zu machen, sorgte bei YouTube fĂŒr Millionen-Klicks und im Brohmers in Halle fĂŒr tosenden Applaus. Raffertys Version von „Billie Jean“ hören Sie hier.

Ganze 40 siegreiche Spielminuten trennten die Basketballerinnen des SV Halle Lions am Freitag, 11. Mai 2012, vom Deutschen Meistertitel. Bereits Stunden vor Spiebeginn hatten sich vor der Sporthalle in der Burgstraße in Halle meterlange Warteschlangen gebildet. Alte und neue Basketball-Fans wollten sich das “Wunder von der Saale” nicht entgehen lassen. Doch das Team um KapitĂ€n Michael Abelova konnte das Heimspiel gegen die Wildcats aus WolfenbĂŒttel trotz gewaltigem Fan-Jubel nicht fĂŒr sich entscheiden. Die Fans drĂŒcken nun die Daumen fĂŒr das entscheidende Spiel in WolfenbĂŒttel.

 

 

 

„Pack‘ die Badelatschen ein, wir steigen auf!“, tönte es am Samstag, 12. Mai 2012, aus den HFC-Fanbussen in Richtung Meuselwitz. TatsĂ€chlich waren viele hallesche Fans in Feierlaune gleich in Badelatschen angreist. Mit einem Sieg gegen den ZFC Meuselwitz hĂ€tte die Mannschaft von HFC-Trainer Sven Köhler den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen können. Doch die Fans in der „bluechip-Arena“ mussten ein bitteres 1:0 mit nach Hause nehmen. Auf dem RĂŒckweg machte sich in den Bussen schnell wieder Optimismus breit: fĂŒr das große Saison-Finale im heimischen Erdgas Sportpark.

 

 

Das schon zur Tradition gewordene Wahlforum des Peißnitzhaus e.V. brachte OberbĂŒrgermeisterkandidaten und Hallenser am Sonntagabend, 13. Mai 2o12, unter freiem Himmel zusammen. An das Podium wurden Fragen zu den Bereichen Stadtverwaltung, BĂŒrgerbeteiligung, Finanzen, stĂ€dtisches Leben und Kultur gerichtet. Im Anschluss wurde am Kamin in den Kolonnaden weiter diskutiert.

 

Wiegands Woche: Besucherandrang auf Markt und Peißnitz ∗

Noch 9 Wochen bis zur Wahl:

Unter dem bundesweiten Motto „Gute Arbeit fĂŒr Europa – Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit“ hat der Deutsche Gewerkschaftsbund am Dienstag,  1. Mai 2012,  zu einem Aktionstag auf dem halleschen Marktplatz eingeladen. Dort erwartete die Besucher unter anderem eine moderierte GesprĂ€chsrunde mit den OberbĂŒrgermeister-Kandidaten und ein kommunalpolitisches “Speed-Dating”. Interessierte GesprĂ€che am begrĂŒnten Info-Stand des parteiunabhĂ€ngigen Kandidaten Dr. Bernd Wiegand auf dem Marktplatz:

 

Die „Saaleschwimmer Halle“ riefen am Dienstag, 1. Mai 2012, zum Anschwimmen in der Saale auf. Ob mit KostĂŒm, Neoprenanzug oder klassischer Badehose – zahlreiche Schwimmer tauchten in die Saalefluten. Vom Ufer aus verfolgten tausende Schaulustige das Spektakel, das mit der Eröffnung der neuen Saale-Schwimmstrecke an der Ziegelwiese verbunden war. Die abgesperrte Bade- und Schwimmstrecke – deutschlandweit die einzige in einem Fluss – wird damit sicher eine neue Sommer-Attraktion auf der Peißnitz. Dr. Bernd Wiegand dankte dem Initiator Klaus-Dieter Gerlang und den Mitgliedern des Saalestammtisches fĂŒr ihr Engagement an der Saale.

Das Wasser-und Schifffahrtsamt hat die Schwimmstrecke auf der Saale mit gelben Bojen markiert. Dieser Bereich ist fĂŒr Boote gesperrt. Die etwa 500 Meter lange Schwimmstrecke verlĂ€uft entlang der Ziegelwiese: Sie beginnt am MĂŒhlgraben und endet ca. 100 Meter vor der PeißnitzbrĂŒcke. Zur Eröffnung wurden extra  25 Tonnen Sand am Saaleufer aufgetragen.

Mehr Fotos finden Sie hier.

Am Mittwoch, 2. Mai 2012, diskutierten Dr. Bernd Wiegand und die Mitbewerber um das Amt des OberbĂŒrgermeisters mit Hallensern ĂŒber das Thema „Ehrenamt“. Zu der GesprĂ€chsrunde hatten die Freiwilligenagentur und die BĂŒrgerstiftung Halle ins Melanchthonianum auf dem UniversitĂ€tsplatz eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Everhard Holtmann, Politikwissenschaftler an der Martin-Luther UniversitĂ€t Halle-Wittenberg. Wiegand unterstĂŒtzt bĂŒrgerschaftliches Engagement in Halle seit Jahren. Vereinen und Ehrenamtlichen will er die Kommunikation mit der Stadtverwaltung kĂŒnftig erleichtern. Sie sollen einen zentralen Ansprechpartner in der Verwaltung erhalten.

 

 

Das 2. Saale-Elster-Kanalfest feierte der Förderverein Saale-Elster-Kanal am Samstag, 5. Mai 2012, am ehemaligen Sperrtor West in der NĂ€he von GĂŒnthersdorf (Saalekreis). Am Kanalufer informierten Vereine unter anderem ĂŒber den Saale-Elster-Kanal, das Leipziger Neuseenland, die Durchstiche am Karl-Heine-Kanal und die Entwicklung des Hafens Lindenau in Leipzig. Auch Vertreter von Saalestammtisch und SaalebĂŒndnis aus Halle beteiligten sich an dem Aktionstag, mit dem zugleich das 5-jĂ€hrige Bestehen des Fördervereins Saale-Elster-Kanal gefeiert wurde.

Vor allem Vereinssportler nutzten am Sonntag, 6. Mai 2012, die Gelegenheit, mit dem OB-Kandidaten Dr. Bernd Wiegand ins GesprĂ€ch zu kommen. Am „Bootshaus 5“ am Riveufer in Halle informierten sie sich ĂŒber sein Wahlprogramm; ein Programmpunkt ist die Sportentwicklung in der Stadt. WĂ€hrend der Veranstaltung stellten Mitglieder des Vereins „Shorai-Do Kempo Ryu“ ihren ostasiatischen Kampfkunststil vor. Dieser fördert Körper- und Selbstbeherrschung sowie Verantwortungsbewusstsein. Wiegand dankt dem Verein fĂŒr die beeindruckende PrĂ€sentation.

Wiegands Woche: Engagierte Vorbilder in Bildung und Sport ∗

Noch 10 Wochen bis zur Wahl:

Die Saaleschule in Halle ist die erste Schule in Sachsen-Anhalt, die vom Inklusionsbeirat des Bundesbeauftragten fĂŒr die Belange behinderter Menschen auf der Landkarte der inklusiven Beispiele aufgenommen wurde. Unter dem Motto „Deutschland wird inklusiv“ werden seit MĂ€rz 2011 bundesweite Beispiele mit Vorbildcharakter auf dieser virtuellen Karte vorgestellt und gewĂŒrdigt. Ziel ist es, Tipps zur praktischen Umsetzung von Inklusion zu geben, das Interesse am Thema zu wecken, Mauern in den Köpfen zu durchbrechen und vor allem zur Nachahmung anzuregen. Das pĂ€dagogische Konzept der Saaleschule basiert auf einem Leitbild , das vom SchultrĂ€ger, dem Verein „Gemeinschaftsschule fĂŒr (H)alle“ verabschiedet wurde. Es setzt unter anderem auf Offenheit, Eigenverantwortung und Toleranz. Beeindruckt von der lebendigen Lern-AtmosphĂ€re und dem Engagement der vielen UnterstĂŒtzer zeigte sich Dr. Bernd Wiegand am Mittwoch, 25. April 2012, nach einem Rundgang durch die Schule.

 

Im Kampf um den Aufstieg in die Erste Bundesliga waren die Radpolo-Damen der Halle-Lizards II am Samstag, 28. April 2012, in der Sporthalle Lettin zu erleben. Zu den Turniergegnern der 2. Bundesliga-Frauen gehörten auch die Spielerinnen des RV Stahlross aus Obernfeld II (Foto).

 

 

Im Kampf um die Basketball-Meisterschaft mussten die Spielerinnen des SV Halle Lions am Samstag, 28. April 2012, erst einmal eine Niederlage einstecken. Beim BV WolfenbĂŒttel verloren sie ihr erstes Final-Playoff-Spiel gegen die Wildcats mit 54:61. Doch die mitgereisten halleschen Fans motivierten das Team um SV-KapitĂ€n Michaela Abelova in der Lindenhalle fĂŒr das nĂ€chste Heimspiel in Halle.

 

Wiegands Woche: Die ersten Kandidatenforen ∗

Noch 11 Wochen bis zur Wahl:

“Wie viel ist Ihnen die (Stadt-) Kultur wert?” wollten Kulturschaffende am Montag, 16. April 2012, im Neuen Theater in Halle wissen. Auf dem “kulturellen PrĂŒfstand” stand auch der unabhĂ€ngige Kandidat fĂŒr das OberbĂŒrgermeisteramt der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand (parteilos). Zu dem Forum hatten die „Freunde des Neuen Theaters“, die „Gesellschaft der Freunde der Oper Halle“, die „Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle“ und der „Verein zur Förderung des Puppentheaters der Stadt Halle“ eingeladen. Moderiert wurde die öffentliche GesprĂ€chsrunde im vollbesetzten nt-Saal von Andreas Montag, Kultur-Ressortleiter der Mitteldeutschen Zeitung.

 

“Wie weiter, Halle?” lautete die Frage, die der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen am Dienstag, 17. April 2012, in der HĂ€ndel-Halle in Halle zur Diskussion stellte. Das damit erste Hallenser ImmobiliengesprĂ€ch fand regen Zuspruch und soll im Herbst 2012 fortgesetzt werden.

Auf der Sitzung des Ortsverbandes des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen als starke fach- und sachkundige sowie parteipolitisch unabhÀngige Interessenvertretung der Àlteren Generation in Deutschland stand am Donnerstag, 19. April 2012, das Thema Sicherheit im Alter im Mittelpunkt. Aber auch das VerhÀltnis zwischen Verwaltung und Stadtrat kam bei der vom stellvertretenden Landesvorsitzenden Klaus-Jörg Stroh moderierten Versammlung zur Sprache.

 

 

Um die Perspektiven im halleschen Stadtteil Silberhöhe ging es im Familienzentrum “Schöpf-Kelle” am Donnerstag, 19. April 2012. Die gastgebenden Vertreter des Hauses beschĂ€ftigten vor allem Fragen zur Stadtentwicklung sowie zur Sicherheit und Sauberkeit. OB-Kandidat Wiegand stellte in diesem Zusammenhang sein PlĂ€ne zur Erweiterung der Stadtwache vor.

“Quo Vadis Innenstadt” lautete der Titel des OB-Kandidatenforums, zu dem die City Gemeinschaft Halle am Donnerstag, 19. April 2012, im Maritim Hotel in Halle eingeladen hatte. Insgesamt sechs Themenkomplexe diskutierten Wolfgang Schmidt und Susanne Kiegeland, beide Vorstandsmitglieder der City Gemeinschaft, mit ihren GĂ€sten, darunter der Marktplatz und die Leerstand-Problematik in der Innenstadt.
Bei seiner ersten öffentlichen Wahlveranstaltung stellte OB-Kandidat Wiegand am Sonntag, 22.04.2012, am Riveufer offiziell sein Wahlprogramm vor. Viele Hallenser interessierten sich vor allem fĂŒr seine Strategien zur Image-Verbesserung der Stadt. Auch prominente UnterstĂŒtzer wie der Schauspieler Reinhard Straube besuchten den unabhĂ€ngigen Kandidaten und sein „Hauptsache Halle“-Team am „Bootshaus 5“.

 

Legale Graffiti-Kunst im Freiimfelde-Viertel ∗


Eine urbane Kunstaktion hat im halleschen Osten fĂŒr Anwohner-Proteste gesorgt: Geht es nach den PlĂ€nen des Bochumer Stadtplaners Hendryk von Busse soll sich die Landsberger Straße in Halle in eine Freiraumgalerie verwandeln. Dazu will von Busse die grauen Fassaden leerstehender HĂ€user in LeinwĂ€nde umfunktionieren. An dem als Workcamp organisierten Experiment, initiiert vom halleschen Postkult-Verein, beteiligen sich Street-Art-KĂŒnstler aus der ganzen Welt.

 


Bis Mitte April 2012 wollen sie Farbe und Leben in das Freiimfelde-Viertel bringen. Denn: Interessierte können sich an dem interaktiven Stadtgestaltungsprojekt beteiligen. Außerdem werden unter anderem Graffiti- und Streetart-Aktionen, Workshops, Konzerte und Podiumsdiskussionen angeboten.

WĂ€hrend Stadtplaner von Busse in den Medien von einem deutschlandweit einzigartigen Projekt und temporĂ€rer Viertel-Aufwertung spricht, sehen Anwohner in der „Freiraumgalerie Freiimfelde“ eher einen Anziehungspunkt fĂŒr illegale Sprayer. HauseigentĂŒmer entlang der Landsberger Straße fĂŒrchten deshalb Farbschmierereien an sanierten Hausfassaden. Und: Viele Anwohner sind verĂ€rgert, dass die Graffiti-Aktion ohne ihr Wissen ins Leben gerufen wurde.

Die GrundstĂŒckeigentĂŒmer in der Freiraumgalerie haben offenkundig eingewilligt und damit sind die Kunst-Aktionen legal und zu begrĂŒĂŸen. Kulturelle Vielfalt in einer toleranten Stadt gehört zu den entscheidenden SchlĂŒsselfaktoren, damit sich unsere Stadt zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Standort der Zukunft entwickeln kann. Wenn BĂŒrger jedoch nicht frĂŒhzeitig informiert und einbezogen werden, haben es kreative Projektemacher unnötig schwer. Noch dazu, wenn sie auf  „demokratische Stadtgestaltung“ und „lokale Bewusstseinsbildung“ setzen. Ängste mĂŒssen deshalb ernst genommen und im gemeinsamen GesprĂ€ch ausgerĂ€umt werden.


Hintergrund: Ohne die Zustimmung von GrundstĂŒckseigentĂŒmern sind Graffiti-Aktionen illegal und damit eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch. Mehr Informationen dazu hier: Graffiti, legales, illegales; strafrechtliche Konsequenzen, Verhinderungstechniken.

Teilnahme an WĂ€hlerforen ∗

Im Vorfeld der OberbĂŒrgermeisterwahlen finden in unserer Stadt in den kommenden Monaten zahlreiche Podiumsdiskussionen statt. Diese bieten WĂ€hlern die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Themengebieten ĂŒber politische Positionen der Kandidaten zu informieren.

Meine Entscheidung zur Teilnahme an einem Forum mache ich daran fest, inwieweit diese Diskussionsrunden vom Veranstalter aus allgemeinem Interesse organisiert werden oder aus individuellem Sonderinteresse. Ein derartiges Sonderinteresse ist bei wirtschaftlichen Unternehmen vorhanden, die ein Forum veranstalten, um sich gegenĂŒber ihren Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Oder bei einer Partei, die ein Forum fĂŒr ihren Kandidaten veranstaltet. An diesen Veranstaltungen werde ich nicht teilnehmen.

Überall und nirgends zu sein, ist nicht im Sinne meines Wahlkampfes. Ich will nicht schlaglichtartig Stellung beziehen, sondern in eine lĂ€ngere, nachhaltige Debatte eintreten. Als OB-Kandidat nehme ich mir daher auch kĂŒnftig die Freiheit, zu entscheiden, ob und wie ich meine Ziele in einer Podiumsdiskussion vermittle.

„Internationaler König-Pokal“ im Fechten ∗

Einen Tag vor Beginn der WettkĂ€mpfe um den „Internationalen König-Pokal“ im Fechten hat Dr. Bernd Wiegand (parteilos), Kandidat fĂŒr das OberbĂŒrgermeisteramt in der Stadt Halle, die japanische Jugend-Nationalmannschaft in Halle begrĂŒĂŸt. In der Sporthalle Brandberge wĂŒnschte der 55-JĂ€hrige dem Delegationsleiter und seinem Team viel Erfolg fĂŒr das zweitĂ€gige Turnier. Rund 350 Florettfechter kĂ€mpfen bis Sonntag, dem 25. MĂ€rz 2012, um den begehrten König-Pokal. Darunter sind Sportler aus Ungarn, Tschechien, den Niederlanden und der Bundesrepublik. „Das ist ein großartiger Wettkampf, den das Fechtcentrum Halle in unserer Stadt seit vielen Jahren ausrichtet“, sagte Wiegand anlĂ€sslich der 19. Auflage des Turniers. Das hallesche Fechtcentrum ist mit 20 jungen Fechtern vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elektronisches Rathaus auf der Streichliste ∗


Papier fördert die Konzentration, heißt es. Mit Blick auf die aktuellen SparplĂ€ne aus dem halleschen Rathaus ein schwacher Trost: Laut Medienberichten sollen die finanziellen Mittel fĂŒr den Ausbau bĂŒrgerfreundlicher Online-Serviceleistungen der Stadtverwaltung fast vollstĂ€ndig gestrichen werden. Die EinfĂŒhrung der digitalen Akte und des BĂŒrgerhaushaltes wĂ€ren davon genauso betroffen wie der geplante barrierefreie Internetauftritt der Stadt und die Halle-App. Der kurzfristig erzielte Einspareffekt: rund 600 000 Euro.

 

 Die Halle-App bietet Informationen rund um die HĂ€ndelstadt. Foto: privat


Dabei ist E-Government der zentrale Treiber fĂŒr mehr Service und eine höhere Effizienz der öffentlichen Verwaltung und somit auch fĂŒr eine bĂŒrgerorientierte Kommune. Moderne StĂ€dte nutzen E-Government lĂ€ngst zur gezielten Imagearbeit und Wirtschaftsentwicklung. Halles PartnerstĂ€dte zum Beispiel zeigen, wie technische Innovationen vorteilhaft im Bereich der Stadtentwicklung genutzt werden können.

Die BemĂŒhungen in unserer Stadt dĂŒrfen nicht durch unbedachte Streichungen gefĂ€hrdet werden. Denn mit einer unterfinanzierten Datenverarbeitung und veralteter Technik lĂ€sst sich kostenintensive Verwaltungsarbeit nicht modernisieren.

FĂŒr eine moderne Datenverarbeitung, fĂŒr D115, fĂŒr die digitale Akte und den unkomplizierten elektronischen Zugang der BĂŒrger und Unternehmen ins Rathaus werde ich deshalb PrioritĂ€ten setzen.

 

Wildwasserpark: Initiative hofft auf Baustart mit neuen Partnern ∗

Um den Bau eines Wildwasserparks am Pulverweidenwehr doch noch auf den Weg zu bringen, hat sich in Halle die  BĂŒrgerinitiative „Pro Wildwasserpark fĂŒr Wassertourismus, Wassersport und Wasserrettung“ gegrĂŒndet. Bis Ende Mai 2012 bleibt den Mitgliedern nun Zeit, den halleschen Stadtrat vom Potenzial der Wildwasseranlage als Touristen-Attraktion fĂŒr die Region zu ĂŒberzeugen.

Der hatte das Projekt, das mit Hilfe einer 90-prozentigen EU-Förderung finanziert werden soll, im vergangenen Jahr bereits abgelehnt. Der Grund: Die Initiatoren vom Böllberger Kanusportverein (BSV) konnten die Finanzierung des verleibenden Eigenteils nicht sicherstellen. Ohne positives Votum der Stadt lassen sich die EU-Mittel jedoch nicht beantragen.

Nun kommt erneut Bewegung in die Sache: WĂ€hrend ein bislang nicht genannter Sponsor nach Angaben der BĂŒrgerinitiative fĂŒr die fehlenden Gelder aufkommen will und die Eigenleistungen des Vereins erhöht werden sollen, plant zeitgleich die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft auf den Pulverweiden den Bau eines Schulungs- und Ausbildungszentrums. In diesem Zentrum soll kĂŒnftig zudem die Wasserrettung fĂŒr die mitteldeutschen Binnenseen koordiniert werden. Gemeinsam mit den RettungskrĂ€ften, so Rolf Herrman von der BĂŒrgerinitiative, ließe sich das Projekt nunmehr mit grĂ¶ĂŸerem Nutzen realisieren.

So könnten die Katastrophenschutzhelfer in der Stadt den Ernstfall (Strömungsrettung) im Wildwasserkanal trainieren. Den Mitgliedern des Deutschen Kanuverbandes stĂŒnde die Strecke unter anderem zu Trainingszwecken und fĂŒr ĂŒberregionale WettkĂ€mpfe zur VerfĂŒgung. Auch das Bildungsangebot von Schulen und Hochschulen ließe sich erweitern. Nicht zuletzt wĂ€ren auf der Saale kĂŒnftig Trendsportarten wie Rafting, River Surfing, Kanurodeo oder Wildwasserkanufahrten möglich – wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt.

Da sowohl den halleschen Ruder-Vereinen als auch dem Bereich Kanu-Slalom aufgrund der engagierten Nachwuchsarbeit und sportlichen Erfolge ein kontinuierlicher Mitgliederzuwachs prognostiziert wird, ließe sich mit dem Bau eines Wildwasserkanals der Trainingsbetrieb in diesem Sportbereich kĂŒnftig auf hohem Niveau anbieten. Mit dem Bau wĂ€re aber auch ein deutlicher Impuls fĂŒr den Tourismus in der HĂ€ndelstadt Halle verbunden. Eine Realisierung des Wildwasserkanals wird jedoch nur möglich sein, wenn fĂŒr das Projekt private Geldgeber gefunden werden. Dabei werde ich UnterstĂŒtzung leisten.