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Kultur


Halle (Saale), die H√§ndelstadt, beheimatet eine lebendige, vielf√§ltige Kulturszene: Halle ist Sitz der Kulturstiftung des Bundes, der Franckeschen Stiftungen, mehrerer Verlage, ber√ľhmter Theater, Museen oder auch der Werkleitz-Gesellschaft. Halle gilt als ‚ÄúKulturhauptstadt‚ÄĚ Sachsen-Anhalts, unter anderem aufgrund einer reichen kulturgeschichtlichen Vergangenheit, einzigartiger musealer Best√§nde und vielf√§ltiger moderner Kunststr√∂mungen. In unserer Stadt hat sich zudem eine vitale und kreative zeitgen√∂ssische Kunst- und Literaturszene etabliert. Auch eine facettenreiche Jugendkultur bereichert das Stadtbild.

Empfehlungen zur Kulturentwicklung und -f√∂rderung in Sachsen-Anhalt werden derzeit in einem vom Land eingerichteten Kulturkonvent erarbeitet. Aus st√§dtischer Sicht ist eine verl√§ssliche √∂ffentliche Kunst- und Kulturf√∂rderung erforderlich. Der in den st√§dtischen Aussch√ľssen diskutierten Kultur-Leitlinie fehlt es an Visionen; die Bedeutung der zeitgen√∂ssischen Kunst und Kultur wird nicht abgebildet.

Kultur muss erlebbar sein, sich eigenst√§ndig erneuern k√∂nnen. Kultur muss das gesellschaftliche Leben f√∂rdern und deshalb bewahrt werden. Kindern und Jugendlichen soll der Zugang mit Anreizen erm√∂glicht werden. Um kulturelle Angebote in der Stadt zu st√§rken, m√ľssen Kulturschaffende, die √∂ffentliche Kulturf√∂rderung und Unternehmen st√§rker verkn√ľpft werden. Denn: Die Verbindung von Kultur und Wirtschaft schafft Arbeit und Wertsch√∂pfung. Kunst und Kultur d√ľrfen jedoch nicht zur Ware degradiert und darauf reduziert werden.

F√ľr einen wirtschaftlich erfolgreichen Standort wird es vor allem darauf ankommen, kreative und qualifizierte Menschen anzuziehen und an unsere H√§ndelstadt zu binden. Deshalb ist die Kultur ein Schwerpunkt meiner Politik. Der finanzielle st√§dtische Zuschuss in H√∂he von sechs Prozent der st√§dtischen Leistungen muss deshalb ohne Einschr√§nkungen erhalten bleiben. Es gilt jedoch, diese Mittel effektiver, transparenter und unter strikter Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung einzusetzen.

 

Als Oberb√ľrgermeister werde ich:

ein st√§dtisches, aussagekr√§ftiges Kulturkonzept erstellen, im Rahmen eines Zukunftsforums unter Beteiligung von Kulturschaffenden, K√ľnstlern, Hochschulen und Unternehmen. Das Konzept ist vom Stadtrat zu beschlie√üen;

Symposien und Podiumsdiskussionen mit inhaltlichen Schwerpunkten unterst√ľtzen, gemeinsam mit Kulturschaffenden und K√ľnstlern;

dem Stadtrat den Vorschlag unterbreiten, die Stadt in „H√§ndelstadt Halle (Saale)“ umzubenennen;

eine kritische Bestandsaufnahme zur Kunst im öffentlichen Raum vornehmen, eine anschließende Konferenz soll die Diskussion und Bewertung der Ergebnisse ermöglichen;

eine √úberblicksausstellung √ľber das st√§dtische Gegenwartsschaffen im Bereich der Bildenden Kunst unterst√ľtzen;

den Gasometer und das Areal am Holzplatz f√ľr die Jugendkultur zur Verf√ľgung stellen;

die Stiftung H√§ndel-Haus als wichtigen Akteur der H√§ndelstadt Halle (Saale) unterst√ľtzen, wirtschaftlich aktiv zu werden;

Konzepte entwickeln, die f√ľr Bildende K√ľnstler Existenzgr√ľndungen in Halle erleichtern;

die Antragsverfahren f√ľr Spontan-Partys innerhalb der Verwaltung beschleunigen;

Kleinkunstaktionen und Festivals mit renommierten Veranstaltungen verkn√ľpfen;

die kulturelle Fremdenverkehrswerbung intensivieren;

Spielorte f√ľr freie Theatergruppen zur Verf√ľgung stellen.