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Wirtschaft


Die Stadt Halle soll sich weiter zu einem begehrten Wirtschaftsstandort mit attraktiven Einkommen fĂŒr BeschĂ€ftigte entwickeln. Das setzt voraus, dass die kreativen Talente jedes Einzelnen ausgeschöpft und die ErwerbstĂ€tigen aller Bereiche einbezogen werden.
Unternehmen brauchen Planungs- und Investitionssicherheit. Hauptaufgabe der Stadt wird es sein, die dafĂŒr erforderlichen VerĂ€nderungen zu ermöglichen und zu beschleunigen.

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist die SchlĂŒsselfrage der Zukunft. Eine wirtschafts- und anwendungsbezogene Forschung und Ausbildung ist deshalb zu stĂ€rken. Seitens der Stadt sind die Bedingungen fĂŒr ExistenzgrĂŒnder in diesem Bereich zu verbessern.

Gleichzeitig sind traditionelle Wirtschaftsunternehmen, die mittelstÀndische Wirtschaft und das Handwerk, die ebenfalls direkt oder indirekt von einer starken innovativen Wirtschaft profitieren werden, wichtige ökonomische Faktoren unserer Stadt und Region. Dazu sind Unternehmen aus dem Umland stÀrker in die Stadtpolitik einzubinden.

Auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften hat die Stadt Halle in den vergangenen Jahren zahlreiche wirtschaftliche Dienstleistungen privatisiert. KĂŒnftig sind bei solchen Privatisierungen die Chancen und Risiken fĂŒr die BĂŒrger und die stĂ€dtische Infrastruktur sorgfĂ€ltiger abzuwĂ€gen, besonders im Hinblick auf das nachhaltige Gemeinwohl der Stadt. Der Stadtrat muss seine Verantwortung fĂŒr die stĂ€dtischen Unternehmen stĂ€rker wahrnehmen. Eine VerĂ€ußerung der stĂ€dtischen Unternehmen ist auch kĂŒnftig nicht vorgesehen.

Unsere Stadt wurde im vergangenen Jahr von 171.500 GĂ€sten besucht. Fast 80 Prozent kamen ausschließlich zu Tagungen und Kongressen und nutzten die touristischen Angebote nur gering. Die Kooperation der Stadt mit dem Umland ist auch in der Tourismusförderung unabdingbar. Das Stadtmarketing sollte sich stĂ€rker auf die Tourismusförderung fokussieren; die Organisation und Ausgestaltung von Veranstaltungen gehört hingegen nicht zu seinen Aufgaben.

 

Als OberbĂŒrgermeister werde ich:

in einem Leitbild die StÀrken und SchwÀchen der Wirtschaft und die neue Kreativwirtschaft unserer Stadt beschreiben;

das Dienstleistungszentrum „Wirtschaft“ stĂ€rken und einen zentralen Ansprechpartner (Fallmanager) fĂŒr Unternehmen anbieten, der behördliche Genehmigungsverfahren schnell und unbĂŒrokratisch realisiert. Die Finanzierung erfolgt ĂŒber die Optimierung der Prozesse innerhalb der Verwaltung. Im Ergebnis fĂŒhrt dies zu Personaleinsparungen;

wirtschaftsbezogene stĂ€dtische Probleme und Strategien regelmĂ€ĂŸig mit Unternehmen, Kammern und VerbĂ€nden besprechen und Lösungen erarbeiten;

die WettbewerbsfÀhigkeit der stÀdtischen Unternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Nahverkehr sowie Wohnen stÀrken;

eine Vermarktungsstrategie vorantreiben, die die Stadt als HĂ€ndelstadt in den Mittelpunkt rĂŒckt;

das Einzelhandelskonzept zur StÀrkung der Innenstadt umsetzen;

mich fĂŒr einheitliche Öffnungszeiten in der Innenstadt zur besseren Orientierung fĂŒr die Kunden einsetzen;

die illegale BeschÀftigung konsequent eindÀmmen, in enger Zusammenarbeit mit Polizei, Zoll, Finanzverwaltung und Arbeitsagenturen;

das Stadtmarketing effektiver und zielgenauer auf die Vermarktung der Stadt ausrichten. Eine klare Aufgabenteilung, ein angemessenes Budget und genaue Kriterien fĂŒr die Messung des Erfolges sind unabdingbar;

die touristischen Angebote an der Saale ausbauen und gezielt bewerben, in Zusammenarbeit mit der Region und den Interessenvertretern an der Saale.