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Soziales


In der Stadt Halle sollte k√ľnftig das Prinzip „Jeder kann etwas! – Arbeit und Bildung sind die besten Mittel zur Selbsthilfe“ gelten. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass Arbeit und Bildung zu sozialer Teilhabe f√ľhren, passiver Leistungsbezug f√∂rdert Isolation und Ausgrenzung. Es gilt, die kreativen Kr√§fte jedes Einzelnen voll auszusch√∂pfen. Jeder Mensch soll die M√∂glichkeit bekommen, seine kreativen F√§higkeiten umfassend zu entwickeln und zu nutzen. Ziel muss es sein, dass der Einzelne seinen Lebensunterhalt sichern kann und die Produktivit√§t der gesamten Gesellschaft steigt.

Die Jugend- und Sozialhilfe soll sich von einem reagierenden System hin zu einem präventiven Dienstleistungsunternehmen entwickeln. Die Sozialplanung muss die gesetzlichen Vorgaben stringent umsetzen und die sozialen Herausforderungen in unserer Stadt umfassend beschreiben.

Die F√∂rderung der Freien Tr√§ger in der Kinder- und Jugendarbeit ist f√ľr mich eine „Pflichtleistung“. Dabei ist es wichtig, dass die √∂ffentliche Jugendhilfe und die Freien Tr√§ger zum Wohl junger Menschen und ihrer Familien partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Eine kontinuierliche Finanzierung der Tr√§ger durch die Stadt muss gew√§hrleistet sein. Nicht das Thema eines Projektes sollte entscheidend f√ľr die Finanzierung und F√∂rderung des Tr√§gers sein, sondern seine qualitative Arbeit in G√§nze auf der Grundlage verbindlicher Sozialplanung.

Anzustreben ist eine st√§rkere Zusammenarbeit der Tr√§ger in der Kinder- und Jugendarbeit mit Universit√§ten, Schulen, Kindertagesst√§tten und Vereinen, in einem vernetzten System, mit einem klaren Auftrag. Kinder und Jugendliche in Halle sollen sich beteiligen und einmischen. Ma√ünahmen, die Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz f√∂rdern – beginnend in Kindertagesst√§tten und Schulen – sind durch die Stadt zu unterst√ľtzen.

In unserer Stadt leben 9.000 Ausl√§nder, das sind vier Prozent der halleschen Gesamtbev√∂lkerung. Migranten bereichern unsere Stadt. Die kommunale Integrationspolitik, die insbesondere durch lokale Netzwerke getragen wird, muss stetig um entsprechende sprachliche, berufliche und sozialr√§umliche Angebote erg√§nzt werden. Aussagen √ľber die Wirkung einzelner Integrationsma√ünahmen k√∂nnen mit Hilfe definierter Bewertungsma√üst√§be getroffen werden.

Bis 2025 werden fast ein Drittel aller Hallenser √§lter als 65 Jahre sein. Ihre Erfahrungen m√ľssen in allen Handlungsfeldern unserer Stadt st√§rker einflie√üen. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat der Stadt Halle sind Angebote altersgerecht zu gestalten und zu entwickeln.

Die Gleichstellung von Frauen und M√§nnern ist effektiv zu f√∂rdern. Die Barrierefreiheit in unserer Stadt ist konsequent voranzutreiben; dazu geh√∂ren auch umfassende Beteiligungsm√∂glichkeiten f√ľr Menschen mit Behinderungen.

 

Als Oberb√ľrgermeister werde ich:

die Pr√§ventionsarbeit mehrerer Bereiche miteinander verkn√ľpfen: von den vorgeburtlichen und pr√§ventiven Gesundheitsdiensten √ľber die Familien-¬† und Elternbildungsarbeit bis hin zum allgemeinen Sozialdienst, den Kindertageseinrichtungen, den Nachbarschaftszentren sowie den √§rztlichen Praxen und therapeutischen Hilfsangeboten, nicht zuletzt den Selbsthilfegruppen, den kirchlichen Gemeinden und Vereinen;

ein „Dienstleistungszentrum Familie und Soziales“ schaffen, das konsequent und niedrigschwellig den familiensystematischen Ansatz in den Mittelpunkt sozialer Arbeit stellt. Ein zentraler Ansprechpartner (Fallmanager) koordiniert dabei Hilfen aus einer Hand. Dadurch entstehen erhebliche Einsparungen durch Hilfeverb√ľnde;

weitere Kindertagesstätten zu Kinder-Eltern-Zentren entwickeln, in denen Eltern ihre Ideen in den Betrieb einbringen und ihre Kompetenz stärken können;

mit 5-Jahres-Vertr√§gen f√ľr Planungssicherheit bei den freien Tr√§gern sorgen;

eine umfängliche und kontinuierliche Analyse zu den sozialen Beratungsstellen und Projekten vornehmen, mit dem Ziel, den Bedarf abzustimmen und die städtische Förderung zu optimieren;

Veranstaltungen fördern, die die Begegnung mit Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt stellen;

Stadtteil-Genossenschaften fördern;

barrierefreie Wohnformen unterst√ľtzen, die ein Leben und Wohnen im Alter alternativ zu station√§rer Pflege und Betreuung erm√∂glichen;

Mehrgenerationenhäuser fördern, die Kindertagesstätten und Seniorenbegegnungsstätten aufnehmen;

internationale Begegnungen sowie Austauschprogramme fördern, vorrangig Partnerstädte;

verbindliche Kooperationssysteme mit den Leistungsträgern und dem Saalekreis fördern. Beispielhaft ist die Arbeit der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG), eine Kooperation der Stadt Halle (Saale) und dem Saalekreis;

öffentliche Gebäude und Anlagen sowie den öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei gestalten;

mich daf√ľr einsetzen, dass das Sponsoring der st√§dtischen Unternehmen nachvollziehbar und transparent weiterentwickelt wird;

die „Ausl√§nderbeh√∂rde“ r√§umlich in den „B√ľrgerservice“ integrieren;

mich daf√ľr einsetzen, das „H√§user des Jugendrechtes“ geschaffen werden, in denen Jugendgerichtshilfe, Polizei, Jugendstaatsanwaltschaft und Jugendrichter unter einem Dach arbeiten.