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Elektronisches Rathaus auf der Streichliste ∗


Papier fördert die Konzentration, heißt es. Mit Blick auf die aktuellen Sparpläne aus dem halleschen Rathaus ein schwacher Trost: Laut Medienberichten sollen die finanziellen Mittel für den Ausbau bürgerfreundlicher Online-Serviceleistungen der Stadtverwaltung fast vollständig gestrichen werden. Die Einführung der digitalen Akte und des Bürgerhaushaltes wären davon genauso betroffen wie der geplante barrierefreie Internetauftritt der Stadt und die Halle-App. Der kurzfristig erzielte Einspareffekt: rund 600 000 Euro.

 

 Die Halle-App bietet Informationen rund um die Händelstadt. Foto: privat


Dabei ist E-Government der zentrale Treiber für mehr Service und eine höhere Effizienz der öffentlichen Verwaltung und somit auch für eine bürgerorientierte Kommune. Moderne Städte nutzen E-Government längst zur gezielten Imagearbeit und Wirtschaftsentwicklung. Halles Partnerstädte zum Beispiel zeigen, wie technische Innovationen vorteilhaft im Bereich der Stadtentwicklung genutzt werden können.

Die Bemühungen in unserer Stadt dürfen nicht durch unbedachte Streichungen gefährdet werden. Denn mit einer unterfinanzierten Datenverarbeitung und veralteter Technik lässt sich kostenintensive Verwaltungsarbeit nicht modernisieren.

Für eine moderne Datenverarbeitung, für D115, für die digitale Akte und den unkomplizierten elektronischen Zugang der Bürger und Unternehmen ins Rathaus werde ich deshalb Prioritäten setzen.

 

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