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Höhere PrĂ€senz von OrdnungskrĂ€ften fĂŒr mehr Sicherheit und Sauberkeit ∗


Die brutalen ÜberfĂ€lle auf Taxifahrer und SupermĂ€rkte in Halle haben eine erneute Diskussion ĂŒber die VideoĂŒberwachung öffentlicher RĂ€ume im Stadtgebiet ausgelöst. Erst im Januar 2012 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Verhinderung von Straftaten ĂŒber den Schutz der PrivatsphĂ€re gestellt und damit die VideoĂŒberwachung grundsĂ€tzlich fĂŒr zulĂ€ssig erklĂ€rt.

 


WĂ€hrend DatenschĂŒtzer bezweifeln, dass sich SchlĂ€gereien, Drogenhandel und Graffiti-Delikte durch VideoĂŒberwachung verhindern lassen, sprechen sich betroffene BĂŒrger immer wieder fĂŒr diese Form der Gefahrenabwehr aus. Eine Kamera ersetzt jedoch keinen Polizisten, so der Tenor vieler BĂŒrgergesprĂ€che. Überwachungsmöglichkeiten sollten daher nach Maßgabe der Gesetze nur an den PlĂ€tzen eingefordert werden, die fĂŒr OrdnungskrĂ€fte schwer ĂŒberschaubar sind.

Dass sich die öffentliche PrĂ€senz von OrdnungskrĂ€ften (das Sichtbarkeitsprinzip) am Ende auszahlt, weil weniger SchĂ€den vermeldet und behoben werden mĂŒssen, zeigt ein Blick in die Statistik: So konnten durch den Einsatz der halleschen Stadtwache im Jahr 2009 weniger nĂ€chtliche Randalierer und Schmierereien in der Innenstadt und auf der Peißnitz verzeichnet werden. Die inzwischen personell reduzierten stĂ€dtischen Fußstreifen mĂŒssen daher wieder verstĂ€rkt im gesamten Stadtgebiet eingesetzt werden. Als OberbĂŒrgermeister werde ich unverzĂŒglich die Zahl der stĂ€dtischen Fußstreifen von 2 auf 14 Beamte erhöhen.

Klar ist auch: Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Ziel muss es dennoch sein, „angstfreie RĂ€ume“ zu schaffen. Wird ein zerbrochenes Fenster nicht ersetzt, werden Dreckecken und Schmierereien nicht unverzĂŒglich beseitigt, so zieht dies regelmĂ€ĂŸig kriminelle Energie nach sich. Zu Recht fordern BĂŒrger deshalb eine sichere und saubere Stadt. Ein frĂŒhzeitiges, konsequentes und schnelles Einschreiten von Polizei und stĂ€dtischen OrdnungskrĂ€ften ist dazu notwendig. Maßnahmen im Bereich der Gefahrenabwehr unterliegen dabei strikt dem Prinzip der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit im Hinblick auf ihre Eignung, Erfordernis und Angemessenheit.

Weil nicht zuletzt Zivilcourage und Engagement dabei helfen können, Straftaten zu vermeiden, sind auch Maßnahmen zur Förderung einer starken BĂŒrgergesellschaft von großer Bedeutung fĂŒr unsere Stadt.

Hintergrund:

BILD-Zeitung 21.02.2012: Wiegand fordert RĂŒckkehr der Fußstreifen

 

Wiegands Woche: Wahlkampf auf drei RĂ€dern ∗

Noch 4 Wochen bis zur Wahl

Jetzt nimmt der Wahlkampf Fahrt auf: Eine Woche lang tourten drei dieser Fahrradrikschas – ausgestattet mit Flyern und Postkarten des OB-Kandidaten Bernd Wiegand – durch Halle.

Die Rikschas mit elektrischer Antriebshilfe waren im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Ob Halle-Neustadt, Trotha, Innenstadt oder SĂŒdstadt: ein Handzeichen genĂŒgte! WĂ€hrend Studenten die in Berlin ausgeliehenen Bike Taxen von Montag bis Freitag steuerten, trat Bernd Wiegand am Wochenende selbst in die Pedalen.

 

Zu einer Informationsfahrt auf der Saale waren Hallenserinnen und Hallenser am Sonntag, 10. Juni, eingeladen. An Bord der „MS HĂ€ndel II“ konnten sie direkt mit dem OB-Kandidaten Bernd Wiegand ins Gespräch kommen und sich über sein Wahlprogramm informieren. Mehr als 120 GĂ€ste nutzten die Gelegenheit und stellten Fragen rund um das Leben in der Stadt Halle.

 

Wiegands Woche: Zwischen Heide und Hörsaal ∗

Noch 5 Wochen bis zur Wahl

“Wie viel Demo -kratie vertrĂ€gt ein OB?” wollte das BĂŒndnis “Halle gegen Rechts – BĂŒndnis fĂŒr Zivilcourage” am Dienstag, 29. Mai 2012, im Hallischen Saal in der “Burse zur Tulpe” wissen. Und wĂ€hlte eine besondere Form: In Anlehnung an die „World CafĂ©â€œ-Methode konnten Teilnehmer und Kandidaten an GesprĂ€chstischen diskutieren.

 

 

Interessante Fragen kamen auch beim Wahlforum in der halleschen Sportschule „auf den Tisch“. Zu der Podiumsdiskussion hatten der OlympiastĂŒtzpunkt Sachsen-Anhalt, die Sportschulen Halle und der Stadtsportbund Halle am Donnerstag, 31. Mai, eingeladen. OB-Kandidat Bernd Wiegand machte deutlich, dass der Breiten- und Leistungssport in einem angemessenen VerhĂ€ltnis gefördert werden mĂŒssen. Dabei bilde die Vereinsarbeit im Breitensport – wichtige StĂŒtzen seien hier die Übungsleiter und Trainer – zugleich eine Grundlage fĂŒr den Leistungssport, so Wiegand.

 

Der Startschuss fĂŒr den elften Marathon der Behörden fiel am Freitag, 1. Juni, in der Dölauer Heide. Auf der insgesamt 42,195 km langen Strecke bewies die sieben LĂ€ufer starke Staffel „Hauptsache Halle“ Ausdauer und Teamgeist:

Im Audimax der UniversitĂ€t diskutierten der Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung, Hartmut Augustin, und Halles MZ-Lokalchef Gert Glowinski am Sonntag, 3. Juni, mit den Bewerbern zur OB-Wahl. Das Interesse der Hallenser war groß und der Hörsaal vollbesetzt.

Wiegands Woche: Festakt im „Weißen Haus“ ∗

Noch 6 Wochen bis zur Wahl

Wie steht es um Halles InternationalitĂ€t? Wie aufgeschlossen und tolerant ist die Saalestadt? Wie fremdsprachengeschult sind beispielsweise die Verwaltungsmitarbeiter? Wie gut kann es Zuwanderern gelingen, sich hier zu integrieren? Und was soll sich mit Blick auf diese Themen unter neuer FĂŒhrung im Rathaus Ă€ndern? Diskutiert wurde dazu am Montag, den 21. Mai 2012, bei einem OB-Kandidatenforum, zu dem der AuslĂ€nderbeirat und das BĂŒndnis der Migranten-Organisationen geladen hatten. Bernd Wiegand betonte dabei einen SchlĂŒsselfaktor: die Toleranz in unserer Stadt.

 

Großer Besucherandrang war beim Wahlforum der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Mittwoch, 23. Mai, zu beobachten. Fragen an die Kandidaten und Antworten fĂŒr das Publikum gab es zu sieben Themenkomplexen, beispielsweise zum Image der Stadt, zur Innenstadtentwicklung, zur Wirtschaftspolitik und zum Haushalt. Beim Thema Finanzen war Bernd Wiegand gefragt: Angefangen mit einem Kassensturz nach der Wahl bis zur Entschuldung in zehn Jahren will er die finanzielle Situation der Saalestadt zum Positiven wenden.

Im Fokus am Donnerstag, 24. Mai, stand das Thema Sozialpolitik insbesondere bezogen auf den Stadtteil Halle-Neustadt. Organisiert wurde das Kandidatenforum vom Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“.


Am Freitag weihte die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit einem Festakt ihren neuen Hauptsitz in Halle ein. Im Beisein zahlreicher GĂ€ste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft hob Leopoldina-PrĂ€sident Professor Jörg Hacker in seiner Eröffnungsrede den Wandel der Leopoldina von einer reinen Gelehrtenvereinigung zu einer modernen Arbeitsakademie hervor. Dieser Wandel werde durch das neue reprĂ€sentative GebĂ€ude sichtbar. Professor Annette Schavan, Bundesministerin fĂŒr Bildung und Forschung, betonte in ihrer Ansprache: „Mit dem Umzug in das wunderschöne, neu restaurierte Domizil auf dem JĂ€gerberg hat die Leopoldina einen Ort gefunden, der ihrer Aufgabe als Nationale Akademie der Wissenschaften gerecht wird.“

Wiegands Woche: Wahlkampf in der KĂŒche ∗

Noch 7 Wochen bis zur Wahl

 

Bein einem Wahlforum des Humanistischen Regionalverbandes Halle – Saalkreis e.V. erlĂ€uterte Bernd Wiegand im Kreis der Mitbewerber um das OberbĂŒrgermeisteramt am Montag, 14. Mai 2012, sein Wahlprogramm.

 

Am Dienstag, 15. Mai 2012, lud der Begegnungs- und Beratungszentrum „lebensart“ e.V.  die Kandidaten in seine VereinsrĂ€ume in der Beesener Straße. Diskutiert wurde u.a. ĂŒber die derzeit bedrĂŒckende Finanzierungssituation und die Zukunftsperspektiven hallescher Vereine, die wie BBZ „lebensart“ neben anderen wichtigen Aufgaben auch unverzichtbare Beratungsarbeit leisten.

 

Am Mittwoch, 16.05., nahm Bernd Wiegand am Wahlforum der Handwerkskammer teil, um gleich im Anschluss beim Showkochevent der OB-Kandidaten, zu dem das Halleforum eingeladen hatte, den Kochlöffel zu schwingen. Beim Zubereiten von u.a. Spargelsuppe, Zander und Pralinen beantworteten die Kandidaten Fragen der Nutzer von halleforum.de. Bernd Wiegand brachte mit seinem Kochteam nicht nur köstliche Gerichte auf den Tisch, sondern auch einige seiner Vorhaben auf den Punkt: das EinfĂŒhren der elektronischen Akte, das Verschlanken der Stadtverwaltung und auch das EinfĂŒhren der einheitlichen Marke „HĂ€ndelstadt“.

 

 

 

 

 

Wiegands Woche: Badelatschen im Fan-Block ∗

 

Noch 8 Wochen bis zur Wahl:

Im Bio-Zentrum auf dem weinberg campus in Halle diskutierte der Jurist Klaus-Dieter Schleier am Dienstag, 8. Mai 2012, mit den OB-Kandidaten ĂŒber Wissenschaft und Wirtschaft. Dr. Bernd Wiegand betonte in dieser GesprĂ€chsrunde, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen Impulsgeber fĂŒr die Wirtschaft werden sollen mit dem Ziel, durch und ĂŒber AusgrĂŒndungen neue ArbeitsplĂ€tze zu schaffen. „Kreative Ideen wiederum bestĂ€rken Wissenschaft und Wirtschaft und mĂŒssen gefördert werden“, machte er vor den Mitgliedern des weinberg campus e.V. deutlich.

 

 

Zur öffentlichen Mitgliederversammlung des Vereins “Fußball ohne Gewalt”  (FoG) war am Mittwoch, 9. Mai 2012, “HFC-Fanszene e.V.”-Vorstand Carsten Böhme zu Gast. In der Fußball-Kneipe “Zum Elfmeter” stellte er das gemeinsam mit dem Halleschen Fußballclub initiierte Anhörungsgremium vor. Dieses ermöglicht es Betroffenen, sich kĂŒnftig vor Erteilung eines Stadionverbotes auch innerhalb einer mĂŒndlichen Anhörung zu den erhobenen VorwĂŒrfen zu Ă€ußern. Die FoG-Mitglieder befĂŒrworteten den Vorstoß und sagten den Vertretern der Fanszene ihre UnterstĂŒtzung zu. Das Anhörungsgremium besteht derzeit aus Vertretern des Fanszene-Vorstandes und Mitarbeitern des stĂ€dtischen Fanprojektes.

Haben Sie den Hit „Billie Jean“ von Michael Jackson schon einmal in der Solo-Fingerstyle-Version gehört? FĂŒr das Publikum, das am Donnerstag, 10. Mai 2012, im CafĂ© Brohmers den Gitarren-Meister und Jazz-Komponisten Adam Rafferty kennen lernen durfte, war es jedenfalls eine Premiere. Der New Yorker spielt auf der Gitarre gleichzeitig Basslinie, Melodie und Begleitung und ist obendrein eine „Human Beatbox“. Diese Form Musik zu machen, sorgte bei YouTube fĂŒr Millionen-Klicks und im Brohmers in Halle fĂŒr tosenden Applaus. Raffertys Version von „Billie Jean“ hören Sie hier.

Ganze 40 siegreiche Spielminuten trennten die Basketballerinnen des SV Halle Lions am Freitag, 11. Mai 2012, vom Deutschen Meistertitel. Bereits Stunden vor Spiebeginn hatten sich vor der Sporthalle in der Burgstraße in Halle meterlange Warteschlangen gebildet. Alte und neue Basketball-Fans wollten sich das “Wunder von der Saale” nicht entgehen lassen. Doch das Team um KapitĂ€n Michael Abelova konnte das Heimspiel gegen die Wildcats aus WolfenbĂŒttel trotz gewaltigem Fan-Jubel nicht fĂŒr sich entscheiden. Die Fans drĂŒcken nun die Daumen fĂŒr das entscheidende Spiel in WolfenbĂŒttel.

 

 

 

„Pack‘ die Badelatschen ein, wir steigen auf!“, tönte es am Samstag, 12. Mai 2012, aus den HFC-Fanbussen in Richtung Meuselwitz. TatsĂ€chlich waren viele hallesche Fans in Feierlaune gleich in Badelatschen angreist. Mit einem Sieg gegen den ZFC Meuselwitz hĂ€tte die Mannschaft von HFC-Trainer Sven Köhler den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen können. Doch die Fans in der „bluechip-Arena“ mussten ein bitteres 1:0 mit nach Hause nehmen. Auf dem RĂŒckweg machte sich in den Bussen schnell wieder Optimismus breit: fĂŒr das große Saison-Finale im heimischen Erdgas Sportpark.

 

 

Das schon zur Tradition gewordene Wahlforum des Peißnitzhaus e.V. brachte OberbĂŒrgermeisterkandidaten und Hallenser am Sonntagabend, 13. Mai 2o12, unter freiem Himmel zusammen. An das Podium wurden Fragen zu den Bereichen Stadtverwaltung, BĂŒrgerbeteiligung, Finanzen, stĂ€dtisches Leben und Kultur gerichtet. Im Anschluss wurde am Kamin in den Kolonnaden weiter diskutiert.

 

Wiegands Woche: Besucherandrang auf Markt und Peißnitz ∗

Noch 9 Wochen bis zur Wahl:

Unter dem bundesweiten Motto „Gute Arbeit fĂŒr Europa – Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit“ hat der Deutsche Gewerkschaftsbund am Dienstag,  1. Mai 2012,  zu einem Aktionstag auf dem halleschen Marktplatz eingeladen. Dort erwartete die Besucher unter anderem eine moderierte GesprĂ€chsrunde mit den OberbĂŒrgermeister-Kandidaten und ein kommunalpolitisches “Speed-Dating”. Interessierte GesprĂ€che am begrĂŒnten Info-Stand des parteiunabhĂ€ngigen Kandidaten Dr. Bernd Wiegand auf dem Marktplatz:

 

Die „Saaleschwimmer Halle“ riefen am Dienstag, 1. Mai 2012, zum Anschwimmen in der Saale auf. Ob mit KostĂŒm, Neoprenanzug oder klassischer Badehose – zahlreiche Schwimmer tauchten in die Saalefluten. Vom Ufer aus verfolgten tausende Schaulustige das Spektakel, das mit der Eröffnung der neuen Saale-Schwimmstrecke an der Ziegelwiese verbunden war. Die abgesperrte Bade- und Schwimmstrecke – deutschlandweit die einzige in einem Fluss – wird damit sicher eine neue Sommer-Attraktion auf der Peißnitz. Dr. Bernd Wiegand dankte dem Initiator Klaus-Dieter Gerlang und den Mitgliedern des Saalestammtisches fĂŒr ihr Engagement an der Saale.

Das Wasser-und Schifffahrtsamt hat die Schwimmstrecke auf der Saale mit gelben Bojen markiert. Dieser Bereich ist fĂŒr Boote gesperrt. Die etwa 500 Meter lange Schwimmstrecke verlĂ€uft entlang der Ziegelwiese: Sie beginnt am MĂŒhlgraben und endet ca. 100 Meter vor der PeißnitzbrĂŒcke. Zur Eröffnung wurden extra  25 Tonnen Sand am Saaleufer aufgetragen.

Mehr Fotos finden Sie hier.

Am Mittwoch, 2. Mai 2012, diskutierten Dr. Bernd Wiegand und die Mitbewerber um das Amt des OberbĂŒrgermeisters mit Hallensern ĂŒber das Thema „Ehrenamt“. Zu der GesprĂ€chsrunde hatten die Freiwilligenagentur und die BĂŒrgerstiftung Halle ins Melanchthonianum auf dem UniversitĂ€tsplatz eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Everhard Holtmann, Politikwissenschaftler an der Martin-Luther UniversitĂ€t Halle-Wittenberg. Wiegand unterstĂŒtzt bĂŒrgerschaftliches Engagement in Halle seit Jahren. Vereinen und Ehrenamtlichen will er die Kommunikation mit der Stadtverwaltung kĂŒnftig erleichtern. Sie sollen einen zentralen Ansprechpartner in der Verwaltung erhalten.

 

 

Das 2. Saale-Elster-Kanalfest feierte der Förderverein Saale-Elster-Kanal am Samstag, 5. Mai 2012, am ehemaligen Sperrtor West in der NĂ€he von GĂŒnthersdorf (Saalekreis). Am Kanalufer informierten Vereine unter anderem ĂŒber den Saale-Elster-Kanal, das Leipziger Neuseenland, die Durchstiche am Karl-Heine-Kanal und die Entwicklung des Hafens Lindenau in Leipzig. Auch Vertreter von Saalestammtisch und SaalebĂŒndnis aus Halle beteiligten sich an dem Aktionstag, mit dem zugleich das 5-jĂ€hrige Bestehen des Fördervereins Saale-Elster-Kanal gefeiert wurde.

Vor allem Vereinssportler nutzten am Sonntag, 6. Mai 2012, die Gelegenheit, mit dem OB-Kandidaten Dr. Bernd Wiegand ins GesprĂ€ch zu kommen. Am „Bootshaus 5“ am Riveufer in Halle informierten sie sich ĂŒber sein Wahlprogramm; ein Programmpunkt ist die Sportentwicklung in der Stadt. WĂ€hrend der Veranstaltung stellten Mitglieder des Vereins „Shorai-Do Kempo Ryu“ ihren ostasiatischen Kampfkunststil vor. Dieser fördert Körper- und Selbstbeherrschung sowie Verantwortungsbewusstsein. Wiegand dankt dem Verein fĂŒr die beeindruckende PrĂ€sentation.

Wiegands Woche: Engagierte Vorbilder in Bildung und Sport ∗

Noch 10 Wochen bis zur Wahl:

Die Saaleschule in Halle ist die erste Schule in Sachsen-Anhalt, die vom Inklusionsbeirat des Bundesbeauftragten fĂŒr die Belange behinderter Menschen auf der Landkarte der inklusiven Beispiele aufgenommen wurde. Unter dem Motto „Deutschland wird inklusiv“ werden seit MĂ€rz 2011 bundesweite Beispiele mit Vorbildcharakter auf dieser virtuellen Karte vorgestellt und gewĂŒrdigt. Ziel ist es, Tipps zur praktischen Umsetzung von Inklusion zu geben, das Interesse am Thema zu wecken, Mauern in den Köpfen zu durchbrechen und vor allem zur Nachahmung anzuregen. Das pĂ€dagogische Konzept der Saaleschule basiert auf einem Leitbild , das vom SchultrĂ€ger, dem Verein „Gemeinschaftsschule fĂŒr (H)alle“ verabschiedet wurde. Es setzt unter anderem auf Offenheit, Eigenverantwortung und Toleranz. Beeindruckt von der lebendigen Lern-AtmosphĂ€re und dem Engagement der vielen UnterstĂŒtzer zeigte sich Dr. Bernd Wiegand am Mittwoch, 25. April 2012, nach einem Rundgang durch die Schule.

 

Im Kampf um den Aufstieg in die Erste Bundesliga waren die Radpolo-Damen der Halle-Lizards II am Samstag, 28. April 2012, in der Sporthalle Lettin zu erleben. Zu den Turniergegnern der 2. Bundesliga-Frauen gehörten auch die Spielerinnen des RV Stahlross aus Obernfeld II (Foto).

 

 

Im Kampf um die Basketball-Meisterschaft mussten die Spielerinnen des SV Halle Lions am Samstag, 28. April 2012, erst einmal eine Niederlage einstecken. Beim BV WolfenbĂŒttel verloren sie ihr erstes Final-Playoff-Spiel gegen die Wildcats mit 54:61. Doch die mitgereisten halleschen Fans motivierten das Team um SV-KapitĂ€n Michaela Abelova in der Lindenhalle fĂŒr das nĂ€chste Heimspiel in Halle.

 

Wiegands Woche: Die ersten Kandidatenforen ∗

Noch 11 Wochen bis zur Wahl:

“Wie viel ist Ihnen die (Stadt-) Kultur wert?” wollten Kulturschaffende am Montag, 16. April 2012, im Neuen Theater in Halle wissen. Auf dem “kulturellen PrĂŒfstand” stand auch der unabhĂ€ngige Kandidat fĂŒr das OberbĂŒrgermeisteramt der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand (parteilos). Zu dem Forum hatten die „Freunde des Neuen Theaters“, die „Gesellschaft der Freunde der Oper Halle“, die „Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle“ und der „Verein zur Förderung des Puppentheaters der Stadt Halle“ eingeladen. Moderiert wurde die öffentliche GesprĂ€chsrunde im vollbesetzten nt-Saal von Andreas Montag, Kultur-Ressortleiter der Mitteldeutschen Zeitung.

 

“Wie weiter, Halle?” lautete die Frage, die der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen am Dienstag, 17. April 2012, in der HĂ€ndel-Halle in Halle zur Diskussion stellte. Das damit erste Hallenser ImmobiliengesprĂ€ch fand regen Zuspruch und soll im Herbst 2012 fortgesetzt werden.

Auf der Sitzung des Ortsverbandes des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen als starke fach- und sachkundige sowie parteipolitisch unabhÀngige Interessenvertretung der Àlteren Generation in Deutschland stand am Donnerstag, 19. April 2012, das Thema Sicherheit im Alter im Mittelpunkt. Aber auch das VerhÀltnis zwischen Verwaltung und Stadtrat kam bei der vom stellvertretenden Landesvorsitzenden Klaus-Jörg Stroh moderierten Versammlung zur Sprache.

 

 

Um die Perspektiven im halleschen Stadtteil Silberhöhe ging es im Familienzentrum “Schöpf-Kelle” am Donnerstag, 19. April 2012. Die gastgebenden Vertreter des Hauses beschĂ€ftigten vor allem Fragen zur Stadtentwicklung sowie zur Sicherheit und Sauberkeit. OB-Kandidat Wiegand stellte in diesem Zusammenhang sein PlĂ€ne zur Erweiterung der Stadtwache vor.

“Quo Vadis Innenstadt” lautete der Titel des OB-Kandidatenforums, zu dem die City Gemeinschaft Halle am Donnerstag, 19. April 2012, im Maritim Hotel in Halle eingeladen hatte. Insgesamt sechs Themenkomplexe diskutierten Wolfgang Schmidt und Susanne Kiegeland, beide Vorstandsmitglieder der City Gemeinschaft, mit ihren GĂ€sten, darunter der Marktplatz und die Leerstand-Problematik in der Innenstadt.
Bei seiner ersten öffentlichen Wahlveranstaltung stellte OB-Kandidat Wiegand am Sonntag, 22.04.2012, am Riveufer offiziell sein Wahlprogramm vor. Viele Hallenser interessierten sich vor allem fĂŒr seine Strategien zur Image-Verbesserung der Stadt. Auch prominente UnterstĂŒtzer wie der Schauspieler Reinhard Straube besuchten den unabhĂ€ngigen Kandidaten und sein „Hauptsache Halle“-Team am „Bootshaus 5“.

 

Legale Graffiti-Kunst im Freiimfelde-Viertel ∗


Eine urbane Kunstaktion hat im halleschen Osten fĂŒr Anwohner-Proteste gesorgt: Geht es nach den PlĂ€nen des Bochumer Stadtplaners Hendryk von Busse soll sich die Landsberger Straße in Halle in eine Freiraumgalerie verwandeln. Dazu will von Busse die grauen Fassaden leerstehender HĂ€user in LeinwĂ€nde umfunktionieren. An dem als Workcamp organisierten Experiment, initiiert vom halleschen Postkult-Verein, beteiligen sich Street-Art-KĂŒnstler aus der ganzen Welt.

 


Bis Mitte April 2012 wollen sie Farbe und Leben in das Freiimfelde-Viertel bringen. Denn: Interessierte können sich an dem interaktiven Stadtgestaltungsprojekt beteiligen. Außerdem werden unter anderem Graffiti- und Streetart-Aktionen, Workshops, Konzerte und Podiumsdiskussionen angeboten.

WĂ€hrend Stadtplaner von Busse in den Medien von einem deutschlandweit einzigartigen Projekt und temporĂ€rer Viertel-Aufwertung spricht, sehen Anwohner in der „Freiraumgalerie Freiimfelde“ eher einen Anziehungspunkt fĂŒr illegale Sprayer. HauseigentĂŒmer entlang der Landsberger Straße fĂŒrchten deshalb Farbschmierereien an sanierten Hausfassaden. Und: Viele Anwohner sind verĂ€rgert, dass die Graffiti-Aktion ohne ihr Wissen ins Leben gerufen wurde.

Die GrundstĂŒckeigentĂŒmer in der Freiraumgalerie haben offenkundig eingewilligt und damit sind die Kunst-Aktionen legal und zu begrĂŒĂŸen. Kulturelle Vielfalt in einer toleranten Stadt gehört zu den entscheidenden SchlĂŒsselfaktoren, damit sich unsere Stadt zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Standort der Zukunft entwickeln kann. Wenn BĂŒrger jedoch nicht frĂŒhzeitig informiert und einbezogen werden, haben es kreative Projektemacher unnötig schwer. Noch dazu, wenn sie auf  „demokratische Stadtgestaltung“ und „lokale Bewusstseinsbildung“ setzen. Ängste mĂŒssen deshalb ernst genommen und im gemeinsamen GesprĂ€ch ausgerĂ€umt werden.


Hintergrund: Ohne die Zustimmung von GrundstĂŒckseigentĂŒmern sind Graffiti-Aktionen illegal und damit eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch. Mehr Informationen dazu hier: Graffiti, legales, illegales; strafrechtliche Konsequenzen, Verhinderungstechniken.